Sämtliche Computer, Telefonanlagen, Handys oder mobile Geräte tauschen heutzutage Daten aus oder greifen auf die Daten von zentralen Serversystemen zu.
Damit dies auch zielgerichtet erfolgen kann, stimmen wir Ihre Serverinfrastruktur auf Ihre Anforderungen ab, wobei folgende Möglichkeiten zur Verfügung stehen:
Passive ServerinfrastrukturEine ordentlich installierte passive Serverinfrastruktur ist für ein stabiles Netzwerk unerlässlich. Als passive Serverinfrastruktur werden alle nicht-elektronischen bzw. nicht-computertechnischen Komponenten einer Verkabelung verstanden.
Basis für die passive Serverinfrastruktur auf Serverseite ist der Netzwerkschrank. Dieser ist in der Größe genormt und kann für kleine Installationen als 10-Zoll-System und für größere Installationen als 19-Zoll-System ausgeführt sein. Die Normung sorgt dafür, dass alle Hersteller beim Bau Ihrer Komponenten dieselben Maße verwenden.
Für gut gesicherte Serverräume stehen Serverracks zur Verfügung, welche ohne Türen und Abdeckungen geliefert und installiert werden. Der Vorteil liegt im geringeren Platzbedarf. Für typische Serverräume werden normale, versperrbare Netzwerkschränke gewählt.
Netzwerkschränke müssen belüftet werden, da im Inneren des Schrankes durch die installierten Geräte hohe Temperaturen erreicht werden.
LichtwellenleiterverkabelungenIm Gegensatz zu KAT-Verkabelungen werden die Daten innerhalb eines Lichtwellenleiterkabels nicht mit elektronischen Impulsen, sondern in Form von Licht übertragen.
Diese Technologie ist aufwändiger und teurer als KAT-Verkabelungen, hat jedoch auch einige Vorteile.
So sind Lichtwellenleiterverkabelungen (kurz auch LWL genannt) gegen elektronische Störimpulse unempfindlich. LWL-Kabel können daher auch neben Starkstromleitungen verlegt werden. Die Reichweiten unterliegen (fast) keinen Limits und es können über ein LWL-Kabel mehrere Datenverbindungen gleichzeitig geführt werden.
LWL-Kabel sind jedoch viel empfindlicher, dürfen nicht geknickt werden und die Steckverbindungen sind wesentlich schwieriger herzustellen, als dies bei KAT-Kabeln der Fall ist.
Da überdies die lokale Infrastruktur meist in Form von KAT/RJ45-Steckverbindungen gelöst ist, sind zusätzlich Umsetzer (Konverter) notwendig, um LWL-Signale in KAT-Signale umzuwandeln.
LWL-Verkabelungen werden dort eingesetzt, wo die oben angeführten Vorteile notwendig sind: also über längere Distanzen, wenn Starkstromkabel entlang des Kabelstrangs geführt werden oder eine höhere Kapazität notwendig ist.
Aktive Infrastruktur (Switches, Konverter, ...)Neben den passiven Kabelkomponenten sind zusätzlich elektronische LAN (Local Area Network)-Komponenten notwendig, welche die einzelnen Kabelverbindungen miteinander verknüpfen und dafür sorgen, dass eine Vielzahl von Computern und sonstigen Endgeräten miteinander verbunden werden können.
Als bekannteste Vertreter der LAN-Komponenten gelten Switches, welche die Daten in einer Geschwindigkeit von 10, 100 oder 1.000 MBit empfangen und versenden können.
Viele weitere Produkte (zum Beispiel Lichtwellenkonverter oder KAT/VGA-Konverter) stehen zur Verfügung, um die unterschiedlichen Möglichkeiten an Verkabelungen abzudecken.
FunkdatensystemeEs gibt Situationen, in denen die Verlegung von Kabeln nicht möglich ist. In solchen Fällen steht die Datenübertragung mittels Funk zur Verfügung.
Da Funkübertragungen im Vergleich zu kabelgebundener Datenübertragung stets auch eine elektrische Infrastruktur nötig machen, ist diese Art der Datenübertragung fehleranfälliger als normale, kabelgebundene Systeme. Überdies hängt die Qualität der Übertragung auch von äußeren Faktoren ab (zum Beispiel Schneefall).
Funkdatensysteme stehen sowohl als Lösungen für den Indoor- als auch den Outdoorbereich zur Verfügung. Im Outdoorbereich sind ganz spezielle Antennensysteme notwendig, um eine fehlerfreie Übertragung zu gewährleisten.
Eine spezielle Form der Funkdatenübertragung sind Satelliten-Internet-Systeme.
WAN-Systeme über das InternetWAN (Wide Area Network)-Systeme über das Internet erfordern spezielle Routerlösungen, um Verbindungen herstellen zu können.
Im einfachsten Fall erfolgt die Verbindung eines Systems mit dem Internet über einen standardisierten Router, um im Internet zu surfen.
Oftmals ist aber auch eine Datenverbindung zwischen Unternehmen notwendig. In diesem Fall sorgen Router auf beiden Seiten der Verbindung für stabile VPN (Virtual Private Network)-Verbindungen. Diese gewährleisten, dass keine fremden Personen oder Computer sich in die Verbindung einwählen (einhacken).
WAN-Systeme sind über das normale kabelgebundene Internet, über Funkinternetsysteme oder auch über Satelliten realisierbar.