Systemausfälle kosten mehr Geld, als die Investitionen in vorbeugende Vermeidung solcher! Rechnen Sie gemeinsam mit unseren Spezialisten nach, wieviel Ihnen ein Tag IT-Systemausfall kostet, und stellen Sie danach gemeinsam einen Ausfall- und Notfallplan auf.
Mit folgenden Lösungen können wir Ihnen helfen, Ausfällen vorzubeugen:
Festplattenspiegelungen und redundante NetzteileSysteme, bei denen Ausfälle sofort Kosten verursachen, sind redundant (doppelt) auszuführen.Je nach Sicherheitsbedürfnis kann dies unterschiedliche Konzepte nach sich ziehen.
Einfache Konzepte gehen davon aus, dass es bei einem Computersystem hauptsächlich zwei mechanische Komponenten gibt, die kaputt gehen können: Festplatten und Netzteile. Diesen Defekten ist vorzubeugen.
Festplatten
Um Festplattendefekten vorzubeugen, werden in einem Server oder einem Arbeitsplatz mehrere Festplatten eingebaut. Je nach Sicherheitsbedürfnis werden die Daten auf zwei (Festplattenspiegelung oder RAID1) oder mehreren Festplatten (RAID5, RAID 1-0) gleichzeitig gespeichert. Fällt eine Festplatte aus, wird der Systemadministrator zum Beispiel per Mail darauf aufmerksam gemacht. Sind die Festplatten überdies nicht fix eingebaut sondern in Wechselrahmen (hot plug, hot swap) montiert, können die Festplatten im laufenden Betrieb ausgetauscht werden und das System spiegelt sich sodann wieder von selbst.
Redundante Netzteile
Netzteile sind aufgrund der Interaktion mit dem Strom besonders gefährdet. Auch Netzteile können doppelt oder mehrfach ausgeführt werden. Fällt ein Netzteil aus, übernimmt das andere die Arbeit. Sind die Netzteile zusätzlich in Wechselrahmen montiert, können diese im laufenden Betrieb ausgetauscht werden.
Serverspiegelungen und ClusterIn Fällen, in denen größtmögliche Ausfallssicherheit notwendig ist, können komplette Server gespiegelt werden.
In diesem Fall werden die einzelnen Server trotzdem selbst redundant mit Netzteilen und Spiegelfestplatten ausgelegt.
Zusätzlich werden aber zwei oder mehrere Server miteinander verbunden und gleichen sich in Echtzeit mit den Daten ab. Fällt ein Server aus, übernimmt automatisch der andere die Arbeit. Es stehen auch halbautomatische und günstigere Lösungen zur Verfügung, bei denen die Spiegelung in Echtzeit durchgeführt wird, diese müssen jedoch im Defektfall eines Servers erst entsprechend hochgefahren und in das System integriert werden. Dies kann in vielen Fällen jedoch innerhalb weniger Minuten oder Stunden passieren.
Idealerweise werden gespiegelte Server nicht nebeneinander aufgestellt, sondern in einem zweiten Gebäude platziert.
Notfall- und KrisenpläneAuch wenn Server und Geräte noch so redundant und sicher ausgeführt sind, werden gute und vorausschauende Administratoren einen Notfall für möglich halten und einen Krisenplan schriftlich ausarbeiten.
Tritt ein solcher Notfall ein, so braucht der Krisenplan nur aus der Schublade genommen und Punkt für Punkt abgearbeitet werden.
Notwendigkeiten dafür gibt es viele: Es können Elementarereignisse oder längere Stromausfälle eintreten, ein Kabel mag von einem Bagger durchtrennt werden - alles Fälle, die nicht planbar und vorhersehbar sind.
Gibt es allerdings Krisenpläne, dann können solche Notfälle gemeistert werden. Und Notfallpläne sind umso besser, je einfacher sie sind: Für ein Kassensystem gilt zum Beispiel, dass in einer Schublade gute alte Paragons für solche Krisenfälle gelagert werden. Im Notfall kann mit diesen weitergearbeitet und später die Daten nacherfasst werden.